Südsudan: Internet nach Protestaufrufen gesperrt

Nach Protestaufrufen einer regierungskritischen Opposititonsgruppe hat die Führung des Südsudans das Internet gesperrt. Damit will die Regierung unter Präsident Salva Kiir und Vizepräsident Riek Machar die geplanten Demonstrationen erschweren. Dies berichtet u.a. die Nachrichtenagentur dpa.

Demnach hatte die People’s Coalition for Civil Action (PCCA) in sozialen Medien zu Protesten aufgerufen um den Rücktritt der jetzigen Regierung zu fordern. Die PCCA ist ein Zusammenschluss ziviler Gruppen, die Proteste gegen die Regierung organisieren. Im Radio warnen Sicherheitskräfte davor, sich den Protesten anzuschließen.

Laut der britischen Organisation Netblocks betrifft die seit Sonntag andauernde Störung vor allem das mobile Internet, aber auch andere Verbindungen.

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