Schulprojekte im Sudan und Südsudan

Grundschulen und Sekundarschulen in den Nubabergen (Südkordofan, Sudan)

Pater Stephan in einer Schule in den Nuba-Bergen

In den Nubabergen unterstützt die Initative mehrere Schulen, die Bischof Macram Max Gassis (Diözese El Obeid) gegründet hat:  Es sind die St. Daniel Comboni Primary School und die St. Peter and Paul Primary School in Gidel, die St. Vincent Ferrer Primary School in Kauda sowie die St. John Primary School in Kharqa sowie die St. Joseph Secondary School (Internat) in Gidel, Primary Schools in Tombore und Lugi.

Alle Schulen wurden aus Steinen, Lehm und Gras errichtet und bieten  Unterrichtsräume für jeweils sieben Klassen und eine Vorstufe an. Um den Schulbetrieb auftrecht zu erhalten, muss das Personal entlohnt und Schulmaterial finanziert werden. Hinzu kommt die Instandhaltung von Gebäuden und Einrichtungen.

DRINGENDER AUFRUF: Aktuell benötigt die St. Josephs Secondary School in Gidel dringend finanzielle Mittel für die Errichtung eines Mädchen-Wohnheims im Internat. Zurzeit müssen die Schülerinnen noch in Zelten leben. Bitte spenden sie unter diesem Verwendungszweck: Mädchenwohnheim Gidel,
Bankverbindung:
Initiative Pater Stephan e.V.
Sparkasse Mittelmosel
Konto-Nr.: 600 324 48
BLZ: 587 512 30
IBAN: DE 92 5875 1230 0060 0324 48
SWIFT-BIC: MALADE51BKS

Vor- und Grundschüler in den Nubabergen
Vor- und Grundschüler in den Nubabergen

Besonderen Wert legen wir auf Beziehungen zwischen Bildungseinrichtungen in Deutschland und den Schulen im Sudan. Im Lauf der Jahre sind so enge Kontakte zur Diözese El Obeid und ihren Schulen und Gemeinden entstanden. Es gibt einen reichen Brief- und Bilderwechsel zwischen den Schulen im Sudan und der Katholischen Grundschule St. Bonifatius in Düsseldorf, dem Jugenddorf Christophorusschule in Königswinter sowie einer Schule in Itzehoe. So gewinnen Schülerinnen und Schüler aus dem Sudan und Deutschland einen Einblick die Lebensweise des jeweils anderen Landes.

Schulen Twic-County (Südsudan)

Das beschädigte Dach der St. Augustine Sekundarschule in Turalei muss renoviert werden
Das beschädigte Dach der St. Augustine Sekundarschule in Turalei muss renoviert werden

In dieser Region unterstützt die Initiative Pater Stephan e.V. sieben Grundschulen und drei Sekundarschulen. Durch eine Spende konnten wir einen finanziellen Beitrag zur Ausstattung eines Lehrerausbildungszentrums leisten. Alle Schulen bestehen aus gebrannten Lehmziegeln und einem Wellblechdach.
Aktuell lernen an den zehn Schulen in Twic-County etwa 6000 Schülerinnen und Schüler. An zwei Schulen müssen aktuell Gebäude renoviert werden. Schwere Regenfälle und heftige Stürme hatten große Schäden angerichtet.

Neubau eines Ausbildungszentrum für Lehrer in Wulu/Turalei

Der Bedarf an Lehrkräften steigt aufgrund der wachsenden Zahl von Schülern stetig an. Durch den Jahrzehnte währenden Krieg und weil die Regierung in Juba die Infrastruktur vernachlässigt hat, besteht ein sehr großer Lehrermangel. Um diesem Umstand zumindest in der Region Twic, in der Bischof Macram seit mehr als 17 Jahren tätig ist, entgegenzuwirken, wurde beschlossen, ein Lehrerausbildungszentrum in Wulu bei Turalei zu bauen. Wenn vor Ort genügend ausgebildete Lehrer zu Verfügung stehen, müssen zukünftig keine Lehrer mehr aus Kenia und Uganda eingeflogen werden.
Der Schulungskomplex besteht aus einem Hauptgebäude, drei Gebäuden für Klassenzimmer und die Bibliothek, zwei getrennten Studentenwohnheimen für Männer und Frauen, einem Wohnheim für die Lehrer, Speisesaal, Küche, Vorratsraum und Waschküche und einem Gebäude mit Duschen und Toiletten.
Wenn das Ausbildungszentrum in Betrieb genommen wird, ist wieder ein großer Schritt in Richtung Bildung für die Menschen im Südsudan getan.

Ansicht der Unterkunft für das TTC-Lehrerkollegium. Auf der rechten Seite die Unterkünfte für die männlichen Studenten
Ansicht der Unterkunft für das TTC-Lehrerkollegium. Auf der rechten Seite liegen die Unterkünfte für die männlichen Studenten