Ärzte befürchten Notstand wegen Fluten im Südsudan

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenze warnt vor einem möglichen Gesundheitsnotstand im Osten des Südsudans, denn nach Überschwemmungen hat sich in der Region Riang im Bundesstaat Jonglei die humanitäre Situation verschärft. Dies berichtet das Ärzteblatt.

Auf Twitter schreibt die Hilfsorganisation, sie habe bei einem Notfalleinsatz rund 770 Menschen medizinisch behandelt. Besonders besorgniserregend sei die Situation der Kinder unter fünf Jahren.
Laut den Berichten sind 60 Prozent der Kinder in diesem Alter, die in einer der mobilen Kliniken von Ärzte ohne Grenzen behandelt worden waren, in der vergangenen Woche positiv auf Malaria getestet worden. Einige von ihnen befänden sich in einem kritischen Zustand.

Menschen im Osten des Südsudans waren in den letzten Jahren immer wieder Opfer von Überschwemmungen. Dadurch verschärft sich die ohnehin prekäre humanitäre Situation in dem von Bürgerkrieg, Hunger und Krankheiten erschütterten Land. um

Überschwemmungen im Südsudan 2019
Überschwemmungen im Südsudan 2019 (Foto: Initiative Pater Stephan e.V.)

 

Video: Wie deutsche Schüler im Südsudan helfen

 

Wir von der Initiative Pater Stephan (IPS) freuen uns sehr über ein Video von Schülern des Steglitz-Gymnasiums in Berlin: Darin berichten sie von ihrer Unterstützung für Schüler der St. Patrick’s Secondary School in Narus im Südsudan. IPS unterstützt Schulen in Narus schon seit Jahren. Im Rahmen dieser Projekte sammeln die deutschen Gymnasiasten Spenden und schreiben Briefe an die südsudanesischen Schüler. Zum Video geht es mit diesem Link:
https://rundgang.gymnasiumsteglitz.de/#g92

Ein Links-Schwenk im dort erscheinenden Klassenzimmer führt zur Abbildung eines Flugzeug. Ein Klick darauf startet das Video.