Hungersnot im Südsudan nach tödlichen Kämpfen

Tödliche Kämpfe um Landbesitz im Gebiet von Twic County und Agok/Abyei lösten zunächst eine Flüchtlingswelle (wir berichteten) und jetzt auch noch eine  Hungersnot im Südsudan aus. Denn die ohnehin schwierige Versorgung mit Lebensmitteln ist mittlerweile fast vollständig zusammengebrochen. Dies berichtet Pfarrer Kuol aus der Gemeinde Mayen Abun. Demnach sind in den letzten Tagen bereits mehrere Kinder verhungert. Es gibt keine Nahrungsmittel und nicht genügend Wasser. Zudem beschreibt Pfarrer Kuol die hygienischen Zustände als katastrophal.

Flüchtlinge in Mayen Abun (Südsudan), einer Pfarrgemeinde die von der Initiative Pater Stephan e.V. unterstützt wird.
Flüchtlinge in Mayen Abun (Südsudan), einer Pfarrgemeinde die von der Initiative Pater Stephan e.V. unterstützt wird. Die Menschen fliehen vor tödlichen Konflikten in Agok. Dort kämpfen verschiedene Stämme um Landbesitz. Inzwischen herrscht zudem eine Hungersnot, mehrere Kinder sind bereits verhungert.

Bischof appelliert an Konfliktparteien

Inzwischen hat sich der emeritierte Bischof von El Obeid Macram Max Gassis eingeschaltet. In einem offenen Brief ruft er die verfeindeten Parteien dazu auf, die Kämpfe einzustellen und den Konflikt durch einen Dialog friedlich zu lösen. Der Bischof unterstützt seit vielen Jahren mit seiner Hilfsorganisation BGRRF (Bishop Gassis Relief and Rescue Foundation) Gemeinden, Schulen und Ausbildungsstätten in den Regionen Twic und Abyei im Südsudan.  Zudem sorgt BGRRF für Lehrerunterkünfte und baut Brunnen, um den Menschen sauberes Wasser zur Verfügung zu stellen. BGRRF arbeitet dabei eng mit der Initiative Pater Stephan e.V. zusammen.

Wenn Sie unsere Arbeit unterstützten möchten, dann können Sie unter diesem LINK tun. Vielen Dank!

 

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Spenden Sie für Waisen und ausgesetzte Kinder im Südsudan!

Ihre Spende hilft, vergessenen Kindern im Südsudan durch Verpflegung und Schulausbildung eine Zukunft geben!

Kinder im Südsudan stehen vor einer Schule in Turalei
Kinder im Südsudan vor einer Schule in Turalei

Ein Projekt in drei Gemeinden im Südsudan sieht vor, bedürftigen Kindern eine Schulausbildung zu ermöglichen und sie mit Verpflegung zu versorgen. Es handelt sich dabei um Waisenkinder und um Kinder, die von ihren Familien aus Mangel an Nahrung ausgesetzt wurden. Sie sind jetzt gezwungen, für sich selbst zu sorgen.

Kinder im Südsudan: Hunger und Kämpfe als Grund für die schlimme Lage

Grund für diese prekäre Situation sind anhaltende Kämpfe zwischen verschiedenen Stämmen im Südsudan und marodierenden Milizen. Die bewaffneten Auseinandersetzungen finden vor allem in Twic County und Abyei  statt. Alle Beteiligten kämpfen darum, an die äußerst knappen Nahrungsmittelreserven zu kommen. Der Hunger treibt sie zu diesen Überfällen.

An diesem Punkt wird das geplante Projekt ansetzen und dafür bitten wir um Ihre Spenden!

Gemeinsam mit Ihnen und unserem Projektpartner Bishop Gassis Relief and Rescue Foundation (BGRRF) möchten wir vorerst 60 dieser vergessenen Kinder in unser Versorgungs- und Ausbildungsprogramm aufnehmen.

 Wichtig: Mit nur 185 Euro können wir einem Kind ein Jahr lang Verpflegung und Schulausbildung ermöglichen. Nur rund 15 Euro im Monat genügen also, um diesen Kindern eine Zukunft zu geben.

 Unsere Bitte: Kinder im Südsudan brauchen Ihre Hilfe, um eine Zukunft zu haben!

Hier können Sie spenden. Vielen Dank!

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Südsudan: Heftige Kämpfe in Twic County und Abyei (2)

Fotos: Fr. Kuol aus Mayen Abun

 

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